Optische Grundlagen des Prüfsystems

Das Prüfsystem ist aus zwei Matrixkameras aufgebaut, die so positioniert sind, dass sowohl das Ende der Feder und auch deren Anfang mit jeweils einer Kamera fotografiert wird. Die beiden Kameras werden exakt zum selben Zeitpunkt ausgelöst und erzeugen so jeweils ein hochaufgelöstes Schwarz-Weiß-Bild der beiden Enden der Feder. Die Verwendung von sehr gut korrigierten telezentrischen Messobjektiven gestattet es nun, den Anfang und das Ende der Feder in jedem Bild mit softwaregestützten Bildverarbeitungsmethoden zu finden und die Länge des Federendes in jedem Bild zu ermitteln. Diese Bildinformation genügt, um die Gesamtlänge der Feder zu bestimmen, weil beide Kameras fest zueinander montiert sind.

Wenn sich im Verlauf der Produktion die Länge der Feder ändert, so wird eine der beiden Kameras auf die neue Länge verschoben, mechanisch über Schnellverschraubungen wieder arretiert und die Längenmessung kann nach einer Kalibrierung des eingestellten Abstandes der beiden Kameras wieder gestartet werden.

Durch diesen variablen Messaufbau kann die Anlage schnell auf die neuen Produkte eingestellt werden und bietet so ein universell einsetzbares System, das die Produktpalette zwischen 20 mm und 1500 mm langen Federn abdecken kann.

In Zusammenarbeit mit

Prüfanlage für variable Federlänge

Leistungsdaten der Prüfanlage

Anzahl der verbauten Kameras und Messobjektive
2
Typischer Durchsatz an Federn pro Minute
30
Typische Messzeit pro Feder (Sekunden)
1
Wiederholgenauigkeit (Mikrometer) kleiner als
60