Fakten der Anlage zur Längenprüfung

Anzahl der verbauten Kameras und Messobjektive
2
Maximaler Durchmesser der Prüfteile (mm)
40
Typische Verarbeitungszeit der Bilder (Millisekunden)
100
Wiederholgenauigkeit (Mikrometer) kleiner als
60

Optische Grundlagen des Prüfsystems

Das Prüfsystem ist aus zwei Matrixkameras aufgebaut, die so positioniert sind, dass sowohl das Ende des Produkts und auch dessen Anfang mit jeweils einer Kamera fotografiert wird. Die beiden Kameras werden exakt zum selben Zeitpunkt ausgelöst und erzeugen so jeweils ein hochaufgelöstes Schwarz-Weiß-Bild der beiden Enden. Die Verwendung von sehr gut korrigierten telezentrischen Messobjektiven gestattet es nun, den Anfang und das Ende in jedem Bild mit softwaregestützten Bildverarbeitungsmethoden zu finden und diese Länge in jedem Bild zu ermitteln. Die so ermittelte Bildinformation genügt, um die Gesamtlänge des Produkts zu bestimmen, weil beide Kameras fest zueinander montiert sind.

Wenn sich im Verlauf der Produktion die Länge ändert, so wird eine der beiden Kameras auf die neue Länge verschoben, mechanisch über Schnellverschraubungen wieder arretiert und die Längenmessung kann nach einer Kalibrierung des eingestellten Abstandes der beiden Kameras wieder gestartet werden.

Durch diesen variablen Messaufbau kann die Anlage schnell auf die neuen Längenmessungen eingestellt werden und bietet so ein universell einsetzbares System, das die Abmessungen zwischen 20 mm und 1500 mm lückenlos abdecken kann. Damit eignet sich das Prüfsystem für eine breite Palette von Produkten, wie etwa Federn, Rohre, Stäbe und verschiedene Profile.

 

Die Prüfanlage wurde in Kooperation mit unserem Partner Dreisbach & Jungmann GmbH & Co. KG aus Lüdenscheid entwickelt.

Prüfanlage für variable Federlängen