Überprüfung von Federn und Ringen

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Anlage zur Federnprüfung

Applikationsbericht zur Prüfanlage für Federringe

Für die Automobilindustrie werden verschiedenartige Federringe maschinell hergestellt. Diese Massenware gelangt in der Regel ohne eine 100%-Kontrolle direkt zum Endkunden, der sich auf die Maßhaltigkeit des Produktes verlässt. Das von den beiden Unternehmen Polytechnik Schmidt GmbH mit Sitz in Haltern am See und Dreisbach & Jungmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Lüdenscheid entwickelte und zur Serienreife gebrachte Prüfsystem ist in der Lage, verschiedene Federringe mit einem Durchsatz von bis zu 7 Teilen pro Sekunde auf 8 Merkmale hin zu untersuchen. Nicht den Vorgaben entsprechende Ringe werden aussortiert, so dass nur fehlerfreie Produkte an den Endkunden ausgeliefert werden. Neben den geometrischen Abmessungen wie Außendurchmesser, Innendurchmesser und Rundheit werden auch Drahtstärke, Biegeradien und Schnittradien an den beiden Drahtenden der Ringe überprüft. Die Federringe werden über einen Rundförderer aus einem Materialspeicher entnommen und vereinzelt. Auf zwei getrennten Ausgangsspuren gelangen die Federringe dann auf ein schnell laufendes Förderband und werden zum Kamerasystem befördert. Am Ende jedes Förderbandes befindet sich eine Glasplatte mit abriebfester Beschichtung. Unterhalb dieser Glasplatte ist eine Flächenbeleuchtung angeordnet, so dass die sich darüber befindliche Kamera die Federringe im Durchlicht fotografieren kann. Ausgelöst durch eine vorgeschaltete Gabellichtschranke wird jeder durchlaufende Ring auf den beiden Spuren unabhängig voneinander mit jeweils einer Kamera fotografiert und das so aufgenommene Bild in einem Hochleistungs-Bildverarbeitungsrechner analysiert. Direkt nach dieser Bildanalyse erfolgt durch ein weiteres optisches Messgerät eine Höhenmessung, um die Windungszahl der Federringe zu überprüfen. Die einzelnen Informationen von Bildauswertung und Höhenmessung werden zusammengeführt. Diejenigen Ringe, die die in der Auswertesoftware einstellbaren Prüfkriterien erfüllen, werden mittels Druckluft ausgeblasen und können dann an den Endkunden ausgeliefert werden. Fehlerhafte Ringe laufen durch die Prüfanlage hindurch und werden am Anlagenende separat aufgefangen.

Die Pilotanlage ist bereits im Produktionseinsatz und liefert sehr gute Ergebnisse. Mechanik und Software sind so flexibel gestaltet, sodass dieses Prüfsystem mit wenig Aufwand an die verschiedensten Geometrien von flachen Federringen und deren Prüfmerkmale angepasst werden kann.

Für den mechanischen und elektrischen Aufbau sowie die Programmierung der  auf einer Siemens S7 basierenden Steuerungstechnik des Gesamtsystems zeichnet das Unternehmen Dreisbach & Jungmann GmbH & Co. KG in Lüdenscheid (Tel. 02351 63366) verantwortlich. Die notwendige Kameratechnik zusammen mit der Bildverarbeitung und Visualisierungssoftware wurde von der Firma Polytechnik Schmidt GmbH aus Haltern am See (Tel. 02364 604810) entwickelt.

Weitere Detailinformationen und die genaue Spezifikation zu dem Gesamtsystem sind bei den beiden Unternehmen jederzeit erhältlich.

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